Lei­ter:in der Ge­schäfts­stel­le der Be­ra­ten­den Kom­mis­si­on, Ju­rist:in (m/w/d)

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
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15.11.21
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ab sofort
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k.A.

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🕒 Vor 10 Tagen gefunden

Stellenbeschreibung

Bevor du dich bewirbst, überprüfe bitte auf der Webseite des Arbeitgebers, ob die Stelle noch verfügbar ist.

Bei der Beratenden Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz, ist kurzfristig die Stelle

Leiter:in der Geschäftsstelle der Beratenden Kommission, Jurist:in (m / w / d)

zu besetzen. Die Stelle ist Teilzeit-geeignet. Tätigkeitsort ist Berlin.


Die Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt
entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz, ist 2003 von Bund, Ländern
und kommunalen Spitzenverbänden eingerichtet worden, um bei Differenzen über die
Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter zu vermitteln. Die Beratende
Kommission kann von Einrichtungen und Privatpersonen bei Meinungsverschiedenheiten
über die Rückgabe von NS-Raubgut angerufen werden. Voraussetzung für das Tätigwerden
der Kommission ist das Einverständnis beider Seiten, eine Mediation durch die
Kommission herbeiführen zu wollen. Die Beratende Kommission ist eine unabhängige
Einrichtung. Weitere Informationen zur Beratenden Kommission finden Sie unter
www.beratende-kommission.de

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

-Verantwortliche Leitung der Geschäftsstelle und aller damit zusammenhängenden Aufgaben

-Behandlung von Grundsatzfragen

-Ansprechpartner:in für die Parteien

-Vorbereitung der Kommissionssitzungen in Abstimmung mit dem/der Kommissionsvorsitzenden

-Medien-/Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit dem/der Kommissionsvorsitzenden

-Erstellung von Rechtsvermerken sowie Unterstützung der Kommissionsmitglieder bei der Erarbeitung von Empfehlungsentwürfen

-Vorbereitung bzw. Vergaben von freiberuflichen Leistungen, wie bspw. Gutachten oder Stellungnahmen

-Vertretung der Geschäftsstelle der Beratenden Kommission nach außen

-Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen und Veranstaltungen

Anforderungsprofil:

-Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen, wünschenswert jeweils mindestens

„Vollbefriedigend“ oder Ausgleich durch andere Kenntnisse

-Berufserfahrung im Themenfeld NS-Raubgut sowie Erfahrungen im Umgang mit

deutschen und ausländischen Institutionen, die mit dem Thema NS-Raubgut befasst

sind, erwünscht

-Vertiefte Kenntnisse zu den Themen Holocaust, NS-Kulturgutraub und

Restitutionspraxis erwünscht

-Ausgeprägtes Verständnis für das Schicksal und die Situation von potenziellen

Antragstellern bzw. (jüdischen) Opfern der NS-Zeit und ihren Nachkommen

-Erfahrungen in der Gremienarbeit sind von Vorteil

-Organisationsvermögen verbunden mit sehr guten kommunikativen Fähigkeiten

-Diplomatisches Geschick, hohe Eigeninitiative und Selbständigkeit

-Verhandlungssichere Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift

Wir bieten:

-Arbeit in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet

-Vergütung nach E 14 (Bund) TVöD, sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind

Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Beratende Kommission gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter. Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen, fachliche Nachweise) unter Angabe der Kennziffer 2021-04 bis zum 15. November 2021 ausschließlich elektronisch (PDF-Datei) an den Vorsitzenden der Beratenden Kommission: geschaeftsstelle@beratende-kommission.de.

Für inhaltliche Auskünfte zur Stellenausschreibung stehen Ihnen Dr. Gesa Vietzen unter 030-233 8493 89, Gesa.Vietzen@beratende-kommission.de, oder Prof. Dr. Benjamin Lahusen unter 030-233 8493 87, Benjamin.Lahusen@beratende-kommission.de, gern zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet. Kosten aus Anlass des Bewerbungsverfahrens, insbesondere des Vorstellungsgesprächs (wie Reise- und Übernachtungskosten), werden nicht erstattet.

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